Autoren-Archiv: pfaffenberger

Aschermittwoch: Es geht auch sredna!

Ja, es geht auch anders: Zwar können wir nicht gemeinsam die Palmstöcke vom letzten Jahr verbrennen (es gibt auch gar keine, denn der Palmsonntag 2020 fiel auch in einen Lockdown). Wir können uns auch nicht gemeinsam zu einem Gottesdienst treffen und ein Aschekreuz mit gesegneter Asche empfangen.

Aber wir können uns innerlich auf den Beginn der Fastenzeit einstellen – und auf eine Art und Weise tun wir das an unserer Schule auch gemeinsam.

Nach diesem inhaltlichen Start laden wir die Schüler*innen ein, ein kurzes Video zum Thema Aschermittwoch zu schauen, an dessen Ende sie symbolisch ein (Asche-)Kreuz auf ihre Stirn zeichnen. So eingestimmt dürfen sie alles, was sie gerade belastet, in eine Flamme schreiben. Unter die Flamme notieren sie sich einen Hoffnungssatz und/oder ihr Fastenopfer. Wer mag, stellt dann seine individuelle Aschermittwochs-Flamme auf ein schuleigenes Padlet. Wir stellen uns vor, dass am Ende des Tages (oder der Woche) viele Flammen dort gemeinsam “brennen” und wir viele Hoffnungssätze finden, die uns allen Zuversicht geben, diese außergewöhnliche Zeit zu bewältigen.

Das Schulpastoral-Team

(Quellen: Bild pixabay.com; Text www.steyler.eu, Gebet: https://fastenaktion.misereor.de/

Anmeldungen für die GBS

Liebe Eltern der zukünftigen Schüler der Vorschuls und der 1. Klasse!

Ab sofort liegen GBS-Unterlagen für Ihre Kinder im im Schulbüro bereit. Bitte holen Sie sich die Unterlagen ab und geben Sie sie bis zum 28.02.21 wieder im Schulbüro ab.

Trojaner-Angriff auf Computer der Katholischen Schule St. Paulus

Ein Arbeitsplatzcomputer im Sekretariat der Katholischen Schule St. Paulus in Billstedt ist durch eine Schadsoftware erfolgreich gehackt worden. Die Schule wurde unverzüglich nach Bekanntwerden des Vorfalls vom öffentlichen Netzwerk getrennt. Die auf dem Computer zugänglichen Schulverwaltungsdaten könnten möglicherweise in falsche Hände gelangt sein. Aufgrund der besonderen Schwere der Tat hat das Erzbistum Hamburg umgehend IT-Forensiker mit einer Analyse des Vorfalls beauftragt. Zeitgleich wurde der Vorfall an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie an die Katholische Datenschutzaufsicht Nord gemeldet. Zusätzlich werden die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet.

„Die IT-Forensiker gehen derzeit davon aus, dass sich die Virusinfektion nicht lateral im Netzwerk ausgebreitet hat“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg. „Das Verwaltungsnetz der Schule St. Paulus bleibt bis auf weiteres vom Internet getrennt. Es wird derzeit vollständig neu aufgebaut“, so Haep.

Die gesamte Schulgemeinschaft – Mitarbeiter, Lehrer und Sorgeberechtigte – sowie die Kooperationspartner werden mit detaillierten Informationen und konkreten Handlungsanweisungen durch die Schulleitung und die erzbischöfliche Schulabteilung per Mail über den Vorfall und die weitere Vorgehensweise informiert.

Für Nachfragen ggf. Betroffener stehen Schulleiter Michael Stüper und der kirchliche Datenschutzbeauftragte Holger Brinkmeyer (Datenschutz-Nord) zur Verfügung:

Adventsbasteln

Unser traditioneller Basteltag am Freitag vor dem ersten Advent hat wie in den vergangenen Jahren mit einer kleinen Andacht begonnen – mit dem Unterschied, dass wir in diesem Jahr nicht mit mehreren Klassen in der Kirche zusammen gekommen. Stattdessen hat jede Klasse für sich in ihrem Klassenzimmer diese kleine Andacht gefeiert: ein Gebet gesprochen, einer adventlichen Geschichte zugehört, Fürbitten gelesen und das Vaterunser gebetet.

So eingestimmt auf die Adventszeit hat dann jede Klasse mit ihren Klassenlehrer*innen für ihr Klassenzimmer adventliche Dekorationen gebastelt, Kerzen verziert, Weihnachtskarten gestaltet, das Klassenzimmer adventlich geschmückt. Hier einige Eindrücke aus den verschiedenen Klassenstufen:

Laternenfenster zu Sankt Martin

Da in diesem Jahr kein Sankt-Martins-Umzug stattfinden konnte, haben wir uns mit allen Klassen an der Aktion „Laternenfenster“ beteiligt.

Unsere GBS-Mitarbeiter haben mit den Grundschulklassen am Nachmittag jeweils eine Klassenlaterne gebastelt und am Sankt-Martins-Tag mit einem Licht in die Fenster gestellt.  Auch die Stadtteilschüler haben eine leuchtende Laterne in ihr Klassenfenster gestellt. So wurde für Passanten, Spaziergänger oder Kinder, die mit ihrer Familie zum Laterne-Laufen gegangen sind, ein Licht der Gemeinschaft sichtbar.

Wie ein externer Schüler unsere Schule erlebt

Hier geht es Schülerinnen und Schülern gut

Ich bin im Rahmen eines Praktikums für zwei Tage Gast an der Sankt Paulus Schule. Selber gehe ich in die zehnte Klasse einer Schule in Hamburg-Farmsen. Ich darf zusehen, wie hier unterrichtet wird.

Langsam gehe ich über den weitflächigen Pausenhof. Rechts führen Stufen zu einem Spielplatz hinauf. Links kreuzt ein überdachter Weg. Er verbindet das alte Schulgebäude mit einem futuristischen Neubau. Ich weiche Fußball spielenden Kindern aus und betrete den lichterfüllten Neubau. Es wirkt als wäre ich unter freiem Himmel. Durch sein lichtdurchlässiges Dach und die vielen Fenster im Innenraum ist der Neubau ein gelungener Ort zum Arbeiten. Ein Bau, den sich jeder für seine Schule auch wünschen würde.

Ich nehme an einer Stunde Chemieunterricht teil. Dafür ist die achte Klasse halbiert. So können die Lehrer den Schülern mehr Aufmerksamkeit schenken. Jeder hat an seinem Platz eine volle Ausstattung an Anschlüssen für Experimente. Obwohl der Unterricht im Altbau stattfindet, gibt es Smartboards. Den SchülerInnen macht es Spaß mit den Reagenzgläsern zu arbeiten. Jeder darf in seinem Tempo chemische Erfahrungen sammeln.

Als ich die im Neubau arbeitende erste Klasse besuche, bin ich beeindruckt. Die großen Fensterfronten an den Seiten sorgen für eine wache Lernatmosphäre. Die Kinder arbeiten fleißig daran, herauszufinden, was ein Igel alles frisst. Alle in der Klasse sind neugierig und bei der Sache. Auch das kurze Abfragen, welche Körperteile ein Igel besitzt, ist schnell gemeistert.

Dann ist Frühstückspause für die Kinder und ich gehe runter ins Lehrerzimmer.

Die Stimmung im Lehrerzimmer zwischen Sitzecke, Bücherwand und zischender Kaffeebar ist fröhlich und nett. Jeder scheint angekommen zu sein und hier gerne zu arbeiten. Ich fühle mich auch wenn ich erst einen Tag hier bin nicht fremd im Raum, während ich an meinem heißen Tee schlürfe.

Nach den zwei Tagen an der Schule lese ich meine gemachten Notizen durch. Ich stelle fest:

Die im Unterricht angewandte Pädagogik kommt mir modern und aufgeschlossen vor. SchülerInnen und LehrerInnen haben ein gutes, zugewandtes, oft humorvolles Verhältnis zueinander. Keine SchülerIn kommt mir verloren oder übergangen im Unterricht vor. Eine Liste mit Namen aller SchülerInnen an der Tafel zeigt zum Beispiel, je nachdem wo der eigene Name steht, ob man sich gerade gut im Unterricht verhält. In manchen Fächern können die Kinder auch einen Blick auf ihre aktuelle Benotung werfen und sich entsprechend steigern. Allgemein gibt es immer viel Feedback an die Lernenden.

Ich habe nicht das Gefühl, dass in irgendeinem meiner besuchten Unterrichtsstunden Kinder Schwierigkeiten hatten, die Themen aufzufassen. Dass es natürlich bei Kindern Lernschwierigkeiten gibt, die sie stören mit einem Thema über längere Zeit zu arbeiten, ist klar.

Aber auch darauf wird, wie ich finde, gut eingegangen.

Ich habe immer eine angenehme Atmosphäre wahrgenommen. Sei es unter den SchülerInnen oder unter den LehrerInnen. Auch zwischen SchülerInnen und LehrerInnen herrscht ein aufmerksam wertschätzendes Verhältnis. Jeder bekommt das Maß an Aufmerksamkeit, das er braucht. Ich fühle mich wohl an der St. Paulus Schule. Die Kinder sind hier in wirklich guten Händen.

Leven Hennig

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